Sauna

Im Untergeschoss von Z-Sport befindet sich die moderne Sauna-Anlage auf insgesamt 45 m2.

Im Sommer 2002 wurde die gesamte Anlage umgebaut und mit den neuesten Einrichtungen und Geräten ausgerüstet.
Nun sind neben finnischer Sauna auch „feuchte“ Sauna wie Tropenbad, Bio-Sauna, Soft-Dampfbad und Sanarium möglich.
Eine Kombination von Sauna und Massage ist möglich.

Seit 1980 wird unsere Sauna traditionell als „Privat-Sauna“ betrieben.
Das heisst, sie mieten gleich die ganze Anlage für 2 Stunden zu absolut günstigsten Preisen!
In diesen 2 Stunden bleiben Sie (1 bis maximal 6 Personen) absolut ungestört. (Verlängerungen gegen Aufpreis und nach Anmeldung.)
Weitere Bilder zur Saunaanlage finden Sie hier.
 

Weitere Infos:

FAQ (häufig gestellte Fragen)

 

Weitere Infos

 

Temperaturregulierung im Körper

Der Körper des Menschen versucht mit verschiedenen Methoden unsere Kerntemperatur möglichst konstant bei 37 Grad Celsius zu halten.

Das Heiz- und Kühlmittel im Körper ist dabei das Blut, vergleichbar dem Wasser in einer Zentralheizung.
Sinkt die Temperatur im Körper, so wird alles auf „Heizen“ eingestellt (Haare aufstellen, vermehrte Verbrennung im Verdauungstrakt, schliessen der Hautporen, Zittern um Bewegungswärme der Muskeln zu produzieren, Verengung der Blutbahnen um das wärmende Blut bei den lebenswichtigen Organen zu konzentrieren, etc.).

Hat der Körper zu heiss, geschieht das Gegenteil (Aktivitäten vermeiden - „Schlappheit“, öffnen der Hautporen, Erweiterung der Blutgefässe um das Blut an der Hautoberfläche abzukühlen, etc).
Steigt die Temperatur weiter, so beginnen wir zu schwitzen. Dabei tritt über die Schweissdrüsen Wasser auf die Hautoberfläche aus.
Beim Verdampfen (Aggregatszustandsänderung) entsteht Kälte auf der Haut und das darunter zirkulierende Blut kann sich abkühlen.

Schwitzen muss aber gelernt sein!
Denn wer nicht gewohnt ist zu schwitzen, hat oft (durch Nichtgebrauch) verstopfte (z.B. mit Nikotin) und inaktive Schweissdrüsen.
Bei regelmässigem Schwitzen nimmt deren Aktivität wieder zu.
Die Konzentration von Verunreinigungen und Giftstoffen im Schweiss nimmt damit ab und der Schweiss „riecht“ meist nicht mehr oder weniger stark.
Das Temperaturempfinden des Menschen ist sehr subjektiv.
Was dem Einen vielleicht zu warm ist, empfindet der Andere eher als kühl.
Deshalb bevorzugt beim Saunabaden auch jeder ein anderes Klima.


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Die verschiedenen Klima-Arten

Bei unserer Saunaanlage können Sie bereits bei der Reservation Ihr Lieblingsklima vorbestellen.
Sie wählen eine Temperatur zwischen 45 und 100 Grad und sagen wie feucht sie es gerne hätten: trocken, leicht feucht, feucht, oder sehr feucht.

Beim Saunieren ordnet man die verschiedenen Klimaarten oft deren Herkunft zu.
So kommt zum Beispiel das bei uns am weitesten verbreitete Sauna-Klima aus Finnland, also die finnische Sauna.
Sie ist die wohl trockenste Sauna. Mit Temperaturen von 70 bis gegen 100 Grad weist sie eine sehr geringe Luftfeuchtigkeit auf (nur zwischen 1 und 5% rLf).
Das türkische Dampfbad hingegen ist sehr feucht (über 100% relative Luftfeuchtigkeit; also eben Dampf) kommt dafür mit weniger Hitze zwischen 55 und 65 Grad aus.

Es gibt natürlich unzählige Bade- oder Saunaformen und Klimaarten die hier nicht alle aufgezählt werden.
Oft hört man auch die Bezeichnungen Bio-Sauna oder Sanarium.
Dies sind nichts anderes als von Saunaherstellern erfundene Ausdrücke für die feuchten Saunaformen.

Bei der Sauna-Anlage von Z-Sport können Sie Ihr Lieblingsklima gleich vorbestellen!
Es ist jede Kombination zwischen 45 und 100 Grad Celsius und der Luftfeuchtigkeit trocken bis sehr feucht (0-ca.60%) möglich.
Zudem besteht die Möglichkeit, durch beifügen von selber mitgebrachten Duftkonzentraten und Aromastoffen dem Saunabesuch eine eigene, ganz spezielle Note und Qualität zu verleihen.


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Die richtige Ausrüstung

Für einen Saunabesuch benötigen Sie (pro Person):
2 Badetücher, wovon das Eine möglichst gross sein sollte (zum Draufliegen, z.B.:180x80 cm) und das Andere zum Abtrocknen nach dem Duschen, Duftstoff/Saunakonzentrate für Aufguss oder Aromatherapie, ev. einen Bademantel (beim Ausruhen), Badeschuhe/ Slippers wegen der Hygiene, Duschmittel, Shampoo, persönliche Hygieneartikel, Haarbürste, Lesematerial, ev. CD oder Musikkassetten.

Also eigentlich alles Dinge die jeder zu Hause hat!
Ohne grosse Neuanschaffungen und Investitionen können Sie also eine günstige Form von Freizeitgestaltung machen und haben dabei gleichzeitig auch noch etwas Tolles und Gesundes für Ihren Körper getan!


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Der richtige Sauna-Ablauf

Die nachfolgenden Tipps gelten sowohl für finnische (trockene) Sauna wie auch für die feuchten Saunaformen.

Einen Saunabesuch muss man planen und auf jeden Fall genügend Zeit einrechnen (1 ½ -2 Stunden).

Es kann auch gut ein Erlebnis für die ganze Familie sein. Denn auch Kinder und Kleinkinder dürfen grundsätzlich in die Sauna.
Achten Sie darauf, dass Sie 1 Stunde vor der Sauna kein schweres Essen mehr zu sich nehmen.
Gehen Sie aber nie hungrig oder durstig ins Schwitzbad.
Auch Sauna und Alkohol vertagen sich sehr schlecht – ja es kann sogar sehr gefährlich werden!

Der Saunabesuch beginnt mit dem Entkleiden.
Ein Sprichwort sagt: „Mit den Kleidern soll man gleichzeitig auch die Sorgen an der Garderobe ablegen!“

Zuerst macht man die Grundreinigung vom Alltag (duschen, ev. Fussdesinfektion).
Gehen Sie nun für den ersten Saunagang in die Kabine.
Achten Sie darauf, dass sie Haare und Haut vorher abtrocknen.
Drehen Sie die Sanduhr, damit Sie wissen wie lange Sie schon drin sind.
Liegen oder sitzen Sie auf Ihr grosses Badetuch. (Jeder (!) Körperteil gehört auf das Badetuch, da das Holz sonst den Schweiss aufsaugt und so für alle unhygienisch wird! Also auch unter die Füsse oder an die Rücklehne beim Sitzen.)
Grundsätzlich ist das Liegen für den Körper am Verträglichsten, da das Herz weniger arbeiten muss.
Verhalten sie sich ruhig (wenig reden, keine Turnübungen) und entspannen Sie sich.
Bleiben Sie so lange in der Kabine, wie es Ihnen wohl ist.
Setzen Sie sich vor Verlassen der Kabine für mindestens 30 Sekunden aufrecht hin (Kreislauf Angewöhnung!).
Zwingen Sie sich nicht noch länger auszuharren. 15 Minuten sollte das absolute Maximum sein – länger bringt nichts!

Nehmen Sie nach dem Verlassen der Kabine ein „Luftbad“.
Gehen sie dazu ruhig hin und her (im Freien oder vor einem offenen Fenster) und atmen Sie tief und regelmässig für 1 bis 2 Minuten.
Damit versorgen Sie den ganzen Organismus (Haut und Lunge) mit Sauerstoff.
Da Sie aus der Wärme kommen sind alle Poren am Körper offen und begünstigen so den Gasaustausch. (Nach dem Abkühlen ist dieser Effekt viel kleiner!)
Die Finnen machen das auch, indem sie zum See spazieren.

Nun folgt die Abkühlung. Entweder unter der Dusche, mit dem Kneipp-Schlauch, unter der Schwallbrause oder im Tauchbecken (hier zuerst Duschen damit aus Hygienegründen möglichst wenig Schweiss ins Tauchbecken gelangt).

Machen Sie diese Abkühlung! Auch wenn es Sie Überwindung kostet. Und zwar mit möglichst kaltem Wasser!
(Sie laufen sonst Gefahr, dass sie einen Hitzestau erleiden! Es kann sich durch Schwindel, Kopfweh oder Übelkeit bemerkbar machen.)
Am wenigsten belastend für den Kreislauf ist, wenn die Abkühlung immer von der Peripherie zum Herzen hin erfolgt.
Also zuerst ein Bein, dann das Andere, nachher ein Arm, dann der Andere, nochmals die Beine, das Gesäss, der Bauch, Rücken, Brust und zum Schluss auch noch Hals, Nacken und Schläfen. (Das funktioniert auch im Tauchbecken!)
Trockene Sie sich ausgiebig ab. Ziehen Sie ev. Ihren Bademantel an.

Als nächstes folgt das warme Fussbad. Das machen viele Leute nicht oder falsch!
Es nimmt aber in der korrekten Saunaanwendung eine zentrale Stellung ein.
Lassen Sie dazu warmes Wasser in das Fussbecken ein (nicht zu heiss).
Tauchen Sie nun Ihre Füsse für ca. 1 Minute ins Becken. (Wenn Sie nun wieder zu schwitzen beginnen, gehen Sie sich nochmals kalt duschen und wiederholen Sie das Fussbad.)
Trocknen Sie die Füsse sorgfältig ab.

Die Erklärung dazu: Wir haben durch den Saunagang unsere Kerntemperatur um ca. 1 Grad erhöht (leichtes Fieber).
Abhilfe erfolgt durch das Blut, welches nun in grosser Menge durch die erweiterten Blutgefässe zur Hautoberfläche gelangt, dort abkühlen kann und zurück in das Körperinnere strömt und auch dort Abkühlung bringt.
Durch den „Schock“ mit dem kalten Wasser ist unsere Haut jetzt zwar kalt.
Aber weil das Abkühlen so schnelle und heftig statt gefunden hat, sendet unser Gehirn nun sofort den Befehl, alle Blutgefässe wieder zu verengen, damit wir uns nicht unterkühlen.
Somit gelangt also das Blut gar nicht erst an die Hautoberfläche und kann auch nicht abkühlen!
Mit dem warmen Fussbad überlisten wir nun diesen Steuermechanismus.
Da die Füsse eine reflektorische Wirkung haben (bekannt z.B. bei der Fussreflexzonenmassage) melden Sie dem Gehirn, dass wir wieder warm haben und dieses reagiert prompt, indem die Blutgefässe wieder erweitert werden.
Der Wärmeaustausch an der Hautoberfläche kann nun stattfinden.
Der Clou an der Sache ist eben der schnell Wechsel (Schock) zwischen warm und kalt, respektive engen und weiten Blutgefässen.
Denn so erfahren die Gefässwände ein Training und eine Stärkung (bekannt auch aus den Kneipp-Anwendungen).
So kann unter anderem gegen Venenleiden u.v.m. vorgebeugt werden.

Es folgt die Ruhephase.
Um nun dem Körper die nötige Zeit zum Herunterkühlen zu geben, aber auch um sich von den Anstrengungen zu erholen, legen wir eine Ruhepause ein.
Am besten liegend in einer Gesundheitsliege (Füsse leicht erhöht) für mindestens die gleiche Zeitdauer wie wir uns in der Saunakabine aufgehalten haben. Grundsätzlich also ca. 15 Minuten.
Vermeiden Sie auch hier Freiübungen, körperliche Anstrengungen und Stress.
Lesen, Musikhören, leichte Unterhaltungen oder einfach Nichtstun sind angesagt.

So, nun sind wir bereit für den 2. Saunagang. Dieser verläuft genau wie der Erste.

Bei genügend Lust und Zeit folgt noch ein 3. Saunagang.
Abschliessend macht man die Schlussreinigung und Körperpflege und achtet vor dem Verlassen der Saunaanlage auch noch darauf, dass auch die nächsten Besucher ein sauberes Badevergnügen antreffen.

Während der Sauna sollte man am besten nichts essen oder trinken.
Das unterstützt die Reinigung des Blutes.
Achten Sie aber darauf, dass Sie nicht in eine Unterzuckerung oder Dehydrierung kommen.
Trinken Sie in diesem Fall am besten Wasser oder Fruchtsäfte und essen Obst oder Traubenzucker.


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FAQ (häufig gestellte Fragen)

 

Was bewirkt ein Saunabesuch?

Die Wirkungen einer richtig angewendeten Sauna sind sehr vielfältig und durchwegs positiv für den Körper.

Bei Vielen wirkt der Saunabesuch belebend, Andere empfinden nachher eher eine wohlige Müdigkeit.
Das ist individuell und hängt auch noch von der Tageszeit des Besuches ab.

Direkt wirkt die Sauna unter anderem auf die Haut (besser Durchblutung, Aktivierung der Schweiss und Talgdrüsen, Abstossen von alten Hautschuppen, Straffung und bessere Dehnfähigkeit), das Bindegewebe, Muskeln, Sehnen und Bänder (Anregung des Stoffwechsels, besser Durchblutung, Straffung, lösen von Verklebungen und Verhärtungen, Entspannung), den Herzkreislauf (Aktivierung und Training des Kreislaufes, Leerung der Blutspeicher), den Blutdruck (Regulierung das Blutdruckes auf vegetativer Ebene), als Entgiftung (Ausscheiden von Giftstoffen mit dem Schweiss), als Anregung des Immunsystems (vermehrte Produktion von weissen Blutkörperchen – Antikörper) und natürlich auch auf die Psyche (Ruhe, Entspannung, Harmonisierung des vegetativen Nervensystems).

Dass man allerdings durch Sauna alleine abnehmen kann stimmt nicht.
Wenn Sie vor und nach einem Saunabesuch auf die Waage stehen, so werden Sie zwar einen Gewichtsverlust von bis zu 2,5 kg feststellen können, das ist jedoch reiner Wasserverlust vom Schwitzen.
Da der Körper aber einen fixes Verhältnis von Wasser zu seiner Grösse und Gewicht hat, gleicht er diesen Verlust bei der nächsten Flüssigkeitsaufnahme wieder aus.

Als Unterstützung bei einer Schlankheitskur kann Sauna aber sicher eine gute Ergänzung sein.


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Wird man weniger krank wenn man in die Sauna geht?

Ja! Aber nur wenn Sie regelmässig die Sauna besuchen.

Erklärung: Für unser Immunsystem (also Abwehr gegen Infekte durch Bakterien und andere Verunreinigungen) benötigen wir im Blut die weissen Blutkörperchen, die Leukozyten oder Antikörper.
Wir haben immer eine gewisse Anzahl davon in unserem Blutkreislauf am „patrullieren“.
Stossen sie auf einen Fremdkörper, so umhüllen sie ihn und fressen ihn auf.
Nach etwa einer Woche bis 10 Tagen sterben die Antikörper bei Nichtgebrauch ab und werden vom Körper ausgeschieden.

Überfällt uns nun eine grosse Anzahl von Fremdkörpern (z.B. bei einer grösseren Wundinfektion oder Grippe, Schnupfen, etc.) die sich auch noch explosionsartig vermehren, so können die verhältnismässig wenigen Antikörper mit der Überzahl an Eindringlingen nicht mehr fertig werden.
Es kommt zu einer Infektion und der Körper reagiert mit Fieber darauf, wir werden krank.
Dies ist das Signal um sofort grosse Mengen an Antikörpern zu produzieren.
Nach und nach kann die so aufgestellte Armee die Eindringlinge besiegen.
Das dauert in der Regel etwa eine Woche.

Was hat das nun mit der Sauna zu tun? Sehr viel!
Denn wenn wir in der Saunakabine schwitzen, machen wir uns ein künstliches Fieber, wir erhöhen also die Kerntemperatur des Körpers.
Unser Organismus reagiert prompt darauf.
Er weiss zwar nicht woher dieses Fieber kommt, aber vorsorglich beginnt er sofort mit der Produktion von Antikörpern.
Die so erstellte Armee findet zwar keine Eindringlinge, verbleibt aber für die nächsten 7-10 Tage im Blutkreislauf.
Kommen wir nun in dieser Zeit in Kontakt mit Fremdkörpern (z.B. jemand hustet uns an) so dringen diese Bakterien zwar in uns ein, werden aber dank der Übermacht an Antikörpern vernichtet, noch bevor sie sich gross vermehren können.
Und wir haben nicht einmal gespürt, dass wir zum Beispiel einer Grippe entgangen sind!
Wiederholt man nun die Sauna wöchentlich, so haben wir immer einen genügenden Vorrat an Antikörper im Umlauf um den meisten Infekten zu trotzen.
Belässt man es hingegen bei nur einem Saunabesuch, so ist der Schutz nach spätestens 10 Tagen dahin.

Die erhöhte Anzahl Antikörper im Blut ist übrigens weder schädlich noch nachteilig für den Menschen.


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Wann darf ich nicht in die Sauna, wo hilft Sauna?

Die Finnen sagen in einem Sprichwort: „Wer zu Fuss in eine Sauna laufen kann, der darf sie auch benützen.“

Ganz so unkritisch dürfen wir es allerdings nicht ansehen.
Bei Unsicherheiten beraten wir Sie gerne, und noch besser ist, wenn sie sich vorgängig mit Ihrem Hausarzt beraten.
Wer so krank ist, dass er ins Bett gehört, der darf nicht in die Sauna.
Personen mit Fieber, Infektionen (auch von inneren Organen), nicht ausgeheilte Lungen-Tuberkulose, Krebsleiden, Gehirnanfallskrankheit, hochgradige Gefässverengungen (vor allem im Gehirn und am Herzen), und allen ansteckenden Krankheiten dürfen sicherlich nicht in die Sauna.
Patienten mit Veränderungen am Herzen, wo bereits bei Körperruhe die Leistung nicht ausreicht dürfen ebenfalls nicht in die Sauna.
Bei manchen Krankheiten z. B. beim Bluthochdruck, kommt es darauf, ob er beeinflussbar ist.
Dann wirkt nämlich die Saunawärme bei vorsichtiger Abkühlung günstig, d. h. drucksenkend.
Bei der feuchten Sauna (Bio-Sauna oder Sanarium) haben Studien sogar eine langfristige Besserung von leichtem bis mittlerem Bluthochdruck nachweisen können.
Dies durch die positive Wirkung dieser Badeform auf das vegetative Nervensystem – welches den Blutdruck steuert.
Auch bei vielen funktionellen Herzbeschwerden ist Sauna sogar empfohlen.

Weiter zu empfehlen ist das Saunabaden z.B. bei:
Peripheren Durchblutungsstörungen, Asthma, Bronchitis, chronischer Katarrh der oberen Atemwege, (nicht akutes) chronisches Rheuma, Muskel- und Weichteilrheuma, Arthrosen, Bandscheibenbeschwerden, Verspannungen, etc.
Ebenfalls unterstützend wirkt die Wärmeanwendung nach Sport und Belastung, sowie bei Gemütsschwankungen.

Zudem ist es eine Form von Körperhygiene und dient schlussendlich auch der Sauberkeit.


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Sauna im Sommer?

Aber sicher!
Die Wirkungsweise der Sauna ist in jeder Jahreszeit grundsätzlich die Selbe!
Die Schwitzkabine wird auf die gleiche Temperatur geheizt und das Wasser zum abkühlen kommt auch aus dem gleichen Hahnen, Sommer wie Winter.

Der Unterschied entsteht lediglich in unserem Kopf.
Wenn es „Draussen“ kalt ist, so freut man sich mehr auf die wärmende Sauna.
Hat man hingegen tagsüber schon so warm, empfinden es Viele als widersinnig auch noch in einer Sauna zu schwitzen.

Aber vom Gesundheitlichen Aspekt spielt es für die Anwendung der Sauna keine Rolle welche Jahreszeit es ist.
Auch die körperlichen Auswirkungen bleiben die Gleichen.


Hatten Sie noch nie eine Sommergrippe?
Leidet jemand mit Asthma oder Durchblutungsstörungen nur im Winter?
Auch die Körperpflege und Psychische Entspannung ist Jahreszeiten unabhängig möglich.
Sehr positiver Effekt ist noch, dass in den meisten Saunaanlagen der Eintritt im Sommerhalbjahr günstiger ist, und es erst noch weniger voll ist.

Also ganz klar – Sauna im Sommer ist sehr zu empfehlen!


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Wie oft darf/soll ich in die Sauna?

So lange Sie sich wohl fühlen dabei, können Sie so oft die Sauna besuchen wie sie mögen.

Die meisten Saunagänger baden wöchentlich einmal, wenige auch zweimal.
Denn wie Sie hier (Wird man weniger krank wenn man in die Sauna geht?) bereits lesen konnten, halten die Wirkungen des Saunabadens etwa eine Woche vor.
Das bedeutet weitgehenden Schutz gegen Schnupfen, Erkältung, Grippe, Infekte und ein gutes „Anti-Stress-Training“, weil die Anregung und Umstimmung der Steuerungsorgane im Körper etwa eine Woche anhalten.

Bei einigen Patienten wird manchmal sogar eine tägliche Sauna verordnet (einmal heiss/kalt).
Sportler "baden" zur Unterstützung der Kondition oft zweimal pro Woche in der Sauna.

Bezüglich der Saunagänge kann gesagt werden, dass für eine günstige körperliche Reaktion mindestens ein Aufenthalt in der Kabine von mindestens 8 Minuten nötig ist.
Zwei oder drei solcher Aufenthalte sind besser.
Eine Überschreitung von 15 Minuten pro Gang vermag die Wirkung aber nicht mehr zu steigern.
Es spricht für die Ungefährlichkeit des Saunabades, dass sich auch bei Übertreibungen, z.B. mehr als drei Saunagänge bei einem Bad oder fast tägliches Saunabaden mit zwei bis drei Gängen, nicht unbedingt Gesundheitsschäden einstellen.
Bei dieser Übertreibung jedoch ermüdet man unter Umständen schon während des Bades, und die vorteilhaften Wirkungen der Saunaanwendung werden dadurch nicht grösser.

Im Gegenteil! Statt Schlafförderung beispielsweise könnten sich Schlafstörungen, statt beruhigt und ausgeglichen zu sein, könnte sich Gereiztheit einstellen.


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Kann man Sauna und Massagen verbinden?

Es ist in den meisten Fällen sogar eine optimale Kombination.

Beide Anwendungen unterstützen sich gegenseitig und fördern die Entspannung und den Stoffwechsel.

Besonders Empfehlenswert ist eine Massage nach der Abkühlung des zweiten Saunaganges oder am Ende des ganzen Saunabesuches.
Der Stoffwechsel wurde durch die Sauna nämlich bereits ordentlich angeregt.
Gleichzeitig hat sich der ganze Organismus weitestgehend entspannt.
Hinzu kommt, dass das gesamte Gewebe (vor allem Muskeln, Sehnen, Bänder, Haut und Bindegewebe) warm und durchblutet sind.
Somit kommt man bei der folgenden Massageanwendung von Beginn weg bereits tiefer und schmerzfreier in das Gewebe hinein und die Wirkung ist daher auch viel effizienter.

Ob nun eine Ganzkörper-Massage, oder die Behandlung nur einzelner Körperpartien wie zum Beispiel der Beine oder dem Rücken folgt, hängt einzig von Ihren Wünschen, Beschwerden und eventuell dem Rat Ihres Masseurs ab.


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Was heisst Bio-Sauna oder Sanarium?

Es gibt sehr viele verschiedene Formen von Schwitzbädern oder eben Saunas.

Neuerdings tauchen immer mehr die Bezeichnungen "Bio-Sauna" oder "Sanarium" auf.

Dabei meinen eigentlich beide genau das Gleiche.
Es sind Wortkreierungen von Saunaherstellern, die damit die „feuchte“ Sauna meinen.
Also weniger warme und dafür mit höherer Luftfeuchtigkeit betriebene Kabinen. (55 – 75 Grad mit 10 bis 60 % rel. Luftfeuchtigkeit)

Man sieht hin und wieder auch die Ausdrücke "Aromabad", "Warmluftbad", "Tropenbad" oder "Feuchtbad".
Dazu wird bei normalen finnischen Saunakabinen aus Holz am Ofen noch eine Wasserverdampfungseinheit eingebaut.
Diese wird dann oftmals über eine Computersteuerung geregelt, so dass neben trockener Hitze eben auch diese feuchten Klimaformen in derselben Kabine erzeugt werden können.
Der Vorteil liegt auf der Hand. Nur eine Kabine – mehrere Klimaformen. Also die ideale Ergänzung.
Einzige Mogelpackung dabei ist, dass bei der so genanten Bio-Sauna überhaupt kein Bio drin ist.
Aber es tönt halt gut und jeder möchte etwas vom Biokuchen abschneiden.


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Kann man Sauna verschenken?

Wie beim gesamten Angebot von Z-Sport, kann man auch einen Saunabesuch mit einem nach Ihren Wünschen erstellten Gutschein verschenken.

Dazu gelten die Preise aus unserer aktuellen Preisliste.

Bestellen können Sie einen Gutschein per E-Mail, per Fax unter 052 657 50 51, per Telefon unter 052 657 50 50, oder bei einem persönlichen Besuch im Z-Sport.


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