***  Achtung: Alle unsere Sportkurse enden per 7.7.2017!  ***


Die Judo Kurse


KJU



               Allgemeine Infos:SS20






Im Sommer 1994 hat Patrick Zimmermann  die Judo-Schule Diessenhofen gegründet.
Das Trainingslokal war damals im "Stammhaus" von Z-Sport, an der Hintergasse 52, im 1. Stock.
Gestartet wurde mit einem Kinder-Anfängerkurs und einem Jugendkurs mit insgesammt 15 Kindern.

Seit dem Sommer 2007 ist unser Traingsraum an der Schlattingerstrasse 20, in Diessenhofen beheimatet.

Heute finden hier regelmässig 3 Kinder-Judo Anfängertrainings, 3 Jugendtrainings und ein Judo-Erwachsenentraining pro Woche statt.
Unser Mitgliederbestand liegt ständig bei ca. 60 - 70 aktiven Judokas.
Weiter bieten wir in diesen Räumlichkeiten auch noch Kurse für Ju Jitsu, Gymnastik, Pilates, Yogilates, Fitness und Bodytoning an.

Mehr über die Infrastruktur und Ausstattung unseres 100 m2 grossen, hellen und modernen Dojo (Trainingsraum) sehen sie hier.

JSDJudo für Kinder ab 7 Jahre:
Dazu bieten wir 1 - 2 Mal pro jahr einen Schnpperkurs (4 Lektionen) für Kinder von 7 - 11 Jahren an.
Nach besuchtem Schnupperkurs, wird in einer Anfängergruppe gemeinsam bis zum Erreichen des gelben Gurtes tainiert.
Ein Anfängerkurs findet 1 Mal pro Woche mit der Trainingsdauer von 60 Minuten statt.
Mit Erreichen des gelben Gürtels erfolgt der Wechsel ins Jugendtraining.

Judo für Kinder und Jugendliche von 11 - 16 Jahre (oder jüngere Wiedereinsteiger mit Gelbgurt oder höher):
Bei uns trainieren die Jugendlichen 3 Mal pro Woche für je 90 Minuten in gemischten Gruppen.
Ein Einstieg ins Jugend-Training ist jederzeit (ohne Schnupperkurs oder Vorkenntnisse) möglich.

Judo für Erwachsene (ab 16 Jahren, Anfänger, Fortgeschrittene und Wiedereinsteiger):
Die Erwachsenen treinieren bei uns 1 Mal pro Woche für 90 Minuten.
Ein Einstieg ins Erwachsenentraiing ist jederzeit (ohne Schnupperkurs oder Vorkenntnisse) möglich.

Ju Jitsu für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene finden sie hier.


Judo ist weltweit die am meisten betriebene Wettkampf-Sportart.Judo Kanji
Es ist ein "Kontakt"-Sport. Das heisst der Gegner muss angefasst werden - man kämpft nicht auf Distanz!
Es sind weder Schläge noch Tritte erlaubt. Genauso sind Kratzen, Beissen, Haarereissen, etc. strengstens verboten.
Auch sonst sorgen Disziplin, der Ehrenkodex und ein genaues Regelwerk dafür dass es nur sehr selten zu Problemen oder Verletzungen kommt.

Der Judosport ist für Buben und Mädchen, Männer und Frauen gleichermassen geeignet.
Beginnen kann man bei uns frühestens ab 7 Jahren. Ein Einstieg ist auch problemlos noch mit bis über 40 Jahren möglich.
Wer einmal mit diesem faszinierenden und vielseitigen Sport begonnen hat, kann diesen (gute Gesundheit vorausgesetzt) bis ins Pensionsalter weiterbetreiben.

Judo besteht aus Falltechniken, Würfen, Festhaltern, sowie Hebel - und Würgetechniken (erst ab höheren Stufen).

Als Ausrüstung wird nur ein Judoanzug, der Gürtel und Zoris (für ausserhalb der Trainingsmatten) benötigt.

Stufengerecht können unsere Judokas auch an lokalen, regionalen und nationalen Judoanlässen und Wettkämpfen teilnehmen.
Die Judo-Schule Diessenhofen ist Mitglied im schweizerischen Judoverband SJV.
Die meisten unserer Kinder und Jugend-Kurse sind bei J&S angemeldet.
Wir halten uns an die Ethik-Charta von Swissolympic.


 

Weitere Infos:

FAQ (häufig gestellte Fragen)

 

Weitere Infos

 

Judo, was ist das

JJK 3Judo (wörtlich aus dem japanischen übersetzt: Der sanfte Weg) ist eine Wettkampfsportart aus Japan.

Sie wurde um 1890 von Herrn Jigoro Kano als neue Sportart entwickelt.

Kano hat dazu viele Techniken aus anderen Sportarten wie Jiu Jitsu, Aikido und Karate übernommen und weiterentwickelt.

Er hat bewusst alle gefährlichen Techniken wie Tritten, Schlägen, Hiebe, Gelenkhebel (ausser am Ellenbogen) und Techniken mit Waffen herausgestrichen.
Dabei hat er auch den Zen-Gedanken mit einbezogen.
Seine im Judo bis heute geltenden, wichtigsten Grundsätze und Prinzipien lauten:

Jita Kioey: Wohlergehen für Alle
Dies stellt das moralische Prinzip dar.

Sei Ryoku Zen Yo: minimale Kraft – maximale Wirkung (oder auch: Siegen durch Nachgeben).
Dies ist stellvertetend für das technische Prinzip.


Die 40 Grundwürfe und alle Bodentechniken hat er in 5 Gruppen unterteilt.
Diese Leistungsstufen hat er mit verschiedene Gurtfarben gekennzeichnet (gelb / orange / grün / blau / braun).
Ein Anfänger beginnt mit dem weissen Gurt.
Hat jemand alle Stufen durchlaufen und eine Meisterprüfung bestanden, so erhält er die Dan-Gradierung, also den begehrten schwarzen Gürtel.

Für Kinder wurden in neuerer Zeit vor allem in Europa die „halben“ Gürtel als Zwischenstufen eingeführt.
Sinn dabei ist es, dass Kinder schneller eine neue Stufe erreichen können (Anreiz und Motivation) und dass der Prüfungsinhalt nicht allzu umfangreich ist.
JJK 4
Ziel im Judo ist es, den Gegner in einem Zweikampf (in einem markierten Wettkampffeld mit weichem Mattenboden) durch Fassen am Judoanzug, ziehen, stossen mit Hüfteinsatz und Beinarbeit so aus dem Gleichgewicht zu bringen, dass dieser fällt.
Die Qualität des Wurfes wird von einem Kampfrichter beurteilt und auf einer Anzeigetafel vermerkt.
Ein perfekter Wurf (= mit Schwung, Gleichgewicht des Gegners sauber gebrochen, Kontrolle in jeder Wurfphase, Landung des Gegners auf dem Rücken) erhält die Wertung Ippon. Das bedeutet den vorzeitigen Sieg des Werfenden.
Bei kleineren Wertungen, also wenn der Wurf nicht perfekt war, geht der Kampf am Boden weiter.
Nun versuchen die beiden Kontrahenten jeweils den Gegner auf den Rücken zu drehen und dort mit einem Haltegriff so zu fixieren, dass er sich nicht mehr befreien kann.
Gelingt dies 20 Sekunden lang, so ist dieser Kampf zu Gunsten des Haltenden entschieden.
Läuft die Kampfzeit (je nach Kategorie 3 – 6 Minuten) ohne eine solche Entscheidung ab, so gewinnt wer die höhere Wertung auf der Anzeigetafel hat.

Gekämpft wird in Gewichtsklassen, ähnlich wie im Boxen oder anderen Kampfsportarten und nach Geschlecht getrennt.

Seit 1964 ist Judo offiziell eine olympische Disziplin.

Der Judosport ist für Frauen und Männer (Buben und Mädchen) gleichermassen geeignet.

Judo fördert vor allem das Gleichgewichtsgefühl, die Schnelligkeit, die Reaktionsfähigkeit, die Beweglichkeit, die Feinmotorik, das Körperempfinden, aber auch die mentalen Fähigkeiten, den Kampf- und Teamgeist, die Konzentrationsfähigkeit und das Selbstwertgefühl.

Als reine Selbstverteidigung ist Judo weniger geeignet.
Gleichwohl sind viele der durch stetiges Training erworbenen Fähigkeiten bei einer Konfliktsituation sehr hilfreich. So z. B.: verletzungsfreies Fallen, Reaktionsschnelligkeit, Verteidigung in Bodenlage, werfen des Gegners bei Körperkontakt, mentale Überlegenheit durch Wettkampferfahrung, etc.

Mehr über Ju Jitsu Kurse (also Selbstverteidigung) erfahren Sie hier.


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Unser Trainingsraum / Dojo



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Judo für Kinder (ab 7 Jahre)

KJUJudo ist für Kinder frühestens ab dem Schuleintritt und nach dem Erreichen des 7. Lebensjahr sinnvoll.

Dieser Sport ist für Buben und Mädchen gleichermassen geeignet und setzt keine speziellen Fähigkeiten voraus.

Ein normales Mass an Bewegungsdrang, etwas Neugier, Freude an Herausforderungen und eine Portion Ehrgeiz sind aber langfristig sicherlich von Vorteil.

Etwa 2 Mal pro Jahr findet bei der Judo-Schule Diessenhofen ein Schnupperkurs für Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren statt
(Ältere können jederzeit im Jugendtraining einsteigen).
In diesen 4 Schnuppertrainings (1 Lektion à 60 Minuten pro Woche) lernen die Kinder erste Judoregeln und Techniken kennen.
Dazu benötigen sie noch keine Ausrüstung (Turnzeug reicht aus).
Nach diesen vier Trainings können alle die gerne weiter machen möchten einen Mitgliedervertrag ausfüllen.

In der darauf folgenden Woche beginnt dann das für die neuen Mitglieder.
Erst im „offizielle“ Judo-Kurs wird dann der Judoanzug mit weissem Gürtel nötig (mehr Ausrüstung braucht es auch in Zukunft nicht).

Im Gruppenunterricht (max. 16 Teilnehmer pro Gruppe) lernen die Kinder Schritt für Schritt die nötigen Techniken für die erste Gürtelprüfung (halbgelb) kennen (4 Falltechniken, 3 Festhalter, 4 Wurftechniken).
Dieser Gürtel wird erfahrungsgemäss von Kindern in diesem Alter etwa nach 40 Stunden (ca. 1 Jahr) erreicht.
In weiteren 30 – 40 Lektionen werden die Techniken zum gelben Gurt erlernt.
Sobald der gelbe Gurt erreicht ist, wird diese Klasse aufgelöst und die Kinder wechseln ins Jugend-Training.

Hier trainieren Kinder aller Gurtfarben an 3 Abenden der Woche gemischt.

Von da an ist auch die Teilnahme an "grossen" externen Wettkämpfen und anderen Anlässen möglich.

Auch wenn es sich bei Judo um einen Kampfsport handelt, passieren sehr wenige Unfälle!
Dies ist sicherlich bedingt durch die intensive Grundausbildung und die ausgesprochene Fairness und Rücksicht mit der dieser Sport betrieben wird. JJK 2
(In den vergangenen 21 Jahren ereigneten sich bei der Judoschule Diessenhofen nur eine Handvoll kleinere Unfälle – bei wöchentlich gegen 70 teilnehmenden Kindern!)

Die aktuellen Trainingszeiten sehen Sie hier.

Die Preise für Judo-Kurse finden Sie hier.

Wenn Sie Ihr Kind auf die Interessen-Liste für den nächsten Judo-Schnupperkurs setzen lassen möchten, so können Sie das mit Angabe von Name, Adresse, Jahrgang und Ihrer Telefonnummer hier tun.

Während den Schulferien in Diessenhofen und den ortsüblichen Feiertagen findet kein Judo-Unterricht statt.
Zuschauen ist jederzeit möglich.

Der Mitgliedervertrag zum Judounterricht kann jederzeit schriftlich unter Einhaltung einer 3-monatigen Kündigungsfrist aufgelöst werden.

Da die Meisten zwar schon mal etwas von Judo gehört haben, aber sich darunter nichts Genaues (oder etwas ganz Verkehrtes) vorstellen ist auch die Information im Vorfeld sehr wichtig.
Bei Fragen zu diesem Sport werde ich Sie jederzeit gerne per Telefon, Mail oder direkt zu den Trainingszeiten im Kurslokal weiter informieren.

Natürlich ist auch das Zuschauen im Unterricht (bei allen Judotrainings) möglich.


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Judo für Erwachsene

EJKJudo ist ein Sport den man auch als Erwachsener noch ohne Probleme erlernen kann.

Natürlich braucht es (wie bei fast allen anderen Sportarten) einen gewissen Aufbau an Fitness und Ausdauer und eine Portion Ehrgeiz und Motivation.

Aller Anfang ist schwer, aber sicher nicht unmöglich. Die häufig vorhandene Angst vor dem Fallen bei den Wurftechniken ist unbegründet.
Denn genau wie bei den Kindern werden auch hier Schritt für Schritt erst die Falltechniken erlernt und geübt.
So vorbereitet geht es dann locker und risikofrei an die ersten Würfe heran. Es gibt öfters Leute, die sogar nach dem 40. Lebensjahr noch mit Judo anfangen.
Hier sind sicherlich nicht mehr Wettkämpfe oder Spitzensport das Ziel.
Dafür gibt es im Judo noch einige andere Möglichkeiten sich zu entwickeln.
Sei es im mentalen Bereich oder durch Perfektionierung von Techniken und dem Einstudieren von Form-Vorführungen (Kata).

Einfacher ist der Einstieg natürlich für all jene, die früher (meist in der Kindheit) schon einmal Erfahrungen im Judo gesammelt haben.
Ein Wiedereinstieg im Judo ist jederzeit möglich.
Regeln und Techniken haben sich in den letzten 20 Jahren nicht stark verändert.
Und durch die japanische Benennung der Techniken und den vorgegebenen Zeremonien kann man überall auf der Welt eine Judolektion besuchen sogar wenn man die Landessprache nicht versteht!
Früher erlernte Techniken werden schnell wieder vertraut.

Wenn Sie Interesse haben an einem Erwachsenen Judokurs teil zu nehmen, so schreiben Sie uns das doch einfach hier.

Die Preise für Judo-Kurse finden Sie hier.



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Stundenplan

Kinder-Judo (weiss – halbgelb) Montag
Mittwoch
Freitag
17:00 – 18:00
17:00 – 18:00 
17:00 – 18:00 
Jugend-Judo (ab Gelb) Montag
Mittwoch
Freitag
18:00 – 19:30 
18:00 – 19:30 
18:00 – 19:30 
Judo-Schnupper-Kurse

2x pro Jahr
je 4 Lektionen

Lassen sie Ihr Kind auf die Interessenliste setzen. Sie werden vor Beginn sofort informiert.
Erwachsenen Judo Montag 19:45 - 21:15   (Ju Jitsukas dürfen kostenlos auch im Judo-Kurs mitmachen!)
Ju Jitsu für Erwachsene (ab 14 J.)
Mittwoch
20:00 - 21:30   (Judokas dürfen kostenlos auch im Ju Jitsu-Kurs mitmachen!)


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Zuschauer

Zuschauer sind in allen Trainings jederzeit herzlich willkommen.
Es ist eine Zuschauergalerie vorhanden. Von hier aus können Sie bequem den Unterricht verfolgen.
Wir bitte Sie aber, die Trainierenden nicht zu sehr durch Lärm, Schwatzen und Kindergeschrei abzulenken.

Gerne gebe ich Ihnen in den kurzen Pausen vor oder nach den Trainings Auskünfte über den Judosport, oder zu Ihrem bei mir trainierenden Kind.
Wenn Sie jedoch ausführlichere Infos oder ein längeres Gespräch wünschen, vereinbaren Sie am besten mit mir einen Termin, damit ich mir genügend Zeit für Sie einplanen kann.


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Wettkämpfe

Ziel der vielen Judo-Trainingsstunden sollte natürlich sein sich in Wettkämpfen zu messen und das Gelernte mehr oder weniger erfolgreich anzuwenden.
(Ewiges Fussballtraining ohne einen zünftigen Match macht auch keinen Spass).

Bei der Judoschule Diessenhofen dürfen Kinder und Jugendliche ab dem erreichten gelben Gürtel an diversen externen Wettkämpfen teilnehmen.

Agenda Freundschaftskampf in Wallisellen (1x im Jahr)
Judoturnier in Schaffhausen (4x im Jahr)
Weitere Turniere in Weinfelden, St. Gallen, Wil, Gossau, Uster
Weekend in Schaffhausen
Interne Meisterschaft
Diverse weitere Anlässe extern und im eigenen Dojo


RanglisteBei Judo-Wettkämpfen wird hauptsächlich nach Geschlecht und Gewicht unterschieden.
Es finden also separate Kämpfe für Männer und Frauen je in verschiedenen Gewichtsklassen statt.
Bei Kinder- oder Anfängerturnieren wird zudem häufig auch noch nach Altersstufen und Gürtelfarben unterschieden.
Es gibt Einzelturniere, wo jeder für sich alleine kämpft.
Diese werden je nach Veranstalter und Anzahl Teilnehmer meist in den Organisationsformen Pool, Bresil oder KO-System ausgetragen.

Weiter gibt es auch noch Mannschaftswettkämpfe.
Hier treten zwei Mannschaften mit (normalerweise) je 6 Kämpfern gegeneinander an.
Jede Mannschaft stellt einen Kämpfer in jeder Gewichtsklasse.
Dieser tritt dann gegen das Pendant des gegnerischen Teams an.
Gewonnen hat die Mannschaft, die mehr Zweikämpfe für sich entscheiden konnte. Bei Gleichstand entscheiden die Wertungspunkte.

Judo-Wettkämpfe finden in der Schweiz als Freundschaftsturniere, Regionale-, Kantonale-, Nationale-, oder Internationale-Turniere statt.
Bei den Mannschaften gibt es unter anderem auch eine Nationalliga A und B.

Weiter gibt es noch die Kata-Meisterschaften.
Hier werden paarweise Judo-Demonstrationen gezeigt und von Punktrichtern nach technischer Perfektion, Harmonie und Vollständigkeit bewertet.

Vom kleinsten bis zum grössten Turnier sind normalerweise überall Zuschauer herzlich willkommen.
Auch International gibt es eine Vielzahl von Wettkämpfen und Turnieren.
Die Wichtigsten sind sicherlich die Europa- und Weltmeisterschaften, sowie die Sommerolympiaden (Judo seit 1964 dabei).
Oftmals überträgt Eurosport kurze Zusammenfassungen dieser Anlässe.


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Der Judo-Lehrer

Die Judoschule Diessenhofen wurde 1994 bei Z-Sport von Patrick Zimmermann gegründet. PZ

Er leitet heute noch fast alle Judotrainings der Judoschule Diessenhofen bei Z-Sport selber.

1976 hat er seine persönliche Judolaufbahn in St. Gallen (wie alle Anfänger natürlich mit dem weissen Gürtel) begonnen.

Nach 12 Jahren, inzwischen mit dem braunen Gürtel, wechselte er zur Judoschule Regensdorf.
Nach Absolvierung des J&S Leiterkurses führte er im Auftrag der Judoschule Regensdorf das neue Trainingslokal in Niederhasli und leitete dort wöchentlich 2-3 Kindertrainings.

1993 dann schloss er die Meisterprüfung mit Diplom ab und erhielt den begehrten schwarzen Gürtel.
Jedes Jahr besucht er zahlreiche Aus- und Weiterbildungsmodule, Trainingsweekends und Lager vom schweizerischen Judoverband SJV (wo er Mitglied ist) und von J&S (inzwischen Leiter 2).
1994 bot sich für ihn die Gelegenheit in Diessenhofen eine eigene Judoschule zu eröffnen.
Seither besuchten gegen dreihundert Kinder und Jugendliche aus der ganzen Region den Judounterricht bei ihm.

2014 legte er erfolgreich die Prüfung zum 2. Dan ab.


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FAQ (Häufig gestellte Fragen)

 

Wo liegt der Unterschied von Judo und Karate oder Wing Tsung?

Karate ist eine Kampfkunst die sich in Jahrhunderten aus dem Bedürfnis sich zu verteidigen entwickelt hat. Wing Tsung ist eine Form des Kung Fu, und wurde vermutlich in den Shaolin Köstern entwickelt. Bei beiden Systemen wird meist auf Distanz mit Schlägen, Tritten und Hieben und zum Teil mit Waffeneinsatz gekämpft.
Das von Jigoro Kano erst vor etwas mehr als hundert Jahren „erfundene“ Judo hatte neben dem Ziel der Körperertüchtigung vor allem die Schaffung eines Wettkampfsportes, bei dem man sich messen kann ohne den Gegner zu verletzen zum Ziel.
Hauptsächliche Unterschiede dieser zwei Sportarten sind, dass Judo eine Kontaktsportart ist, das heisst man darf keine Aktionen am Gegner machen ohne ihn zu Kontrollieren (an seinem Anzug fassen). Dabei sind Schläge, Tritte, Hiebe und jede Form von Waffen strengstens verboten (Deshalb ist Judo als reine Selbstverteidigung eher weniger geeignet.). Im Judo gibt es keine verschiedenen Stile wie im Karate. Judo setzt die Priorität auf die Sportlichkeit und die körperlichen Fertigkeiten, im Karate steht meist der Verteidigungsgedanke im Vordergrund.
Hauptsächliche Gemeinsamkeiten von Judo und Karate sind die asiatische Herkunft, Teile des Zeremoniells, die ähnliche Kleidung, die Hierarchieform Schüler/Meister und die Schülerunterteilung mit verschiedenen Gürtelfarben.



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Kann man im Judo „wieder-einsteigen“?

Natürlich. Zu jeder Zeit und überall auf der Welt wo Judo gemacht wird! Denn das schöne am Judo ist, die Regeln sind auf der ganzen Welt die Selben. Die Techniken haben sich kaum verändert und da die meisten Bezeichnungen in japanisch sind, bräuchte man nicht einmal die Landessprache zu beherrschen. Judo ist auch ein wenig wie Fahrradfahren, hat man es einmal gelernt, so braucht es nur etwas Übung, und schon ist man wieder drin.
Wenn Sie also in Ihrer Jugendzeit einmal Judo gemacht haben, werden Sie sicherlich viel Freude haben, wenn Sie (auch nach 15 und mehr Jahren) bei einem Judoclub oder einer Judoschule in Ihrer nähe wieder einen Einstieg versuchen.


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Judo als Selbstverteidigung?

Judo ist sicherlich nicht die klassische Selbstverteidigung. Denn wir müssen den Gegner erst einmal ganz nahe an uns herankommen lassen, damit wir unsere Techniken anwenden können. Zudem wird den Judokas im Training eingeschärft, den Gegner nie zu verletzen und stets mit dem sportlichen Gedanken an einen Wettkampf zu gehen. Dann wird’s eben schwierig in einem Ernstfall plötzlich ein anderes Verhalten zu zeigen. Zudem haben wir keine Übung im Umgang mit Waffen.
Trotzdem: Durch das permanente Trainieren der Reflexe, des Gleichgewichtes, der Schnelligkeit, der Feinmotorik, durch das Körperbewusste Verhalten, und das richtige Einschätzen des Gegners in Kampfsituationen, sowie der Fähigkeit verletzungsfrei zu Fallen kann auch dank Judo so manche Konfrontation glimpflich ausgehen.


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Welche Ausrüstung benötigt man im Judo?

Judo wird traditionsgemäss im weissen Judogi (reissfeste Jacke und Hose aus Baumwollstoff) und dem Judogurt auf den Tatami (Judomatten) in einem Dojo (Trainingsraum) betrieben. Zum Training und Wettkampf ist man barfuss. Ausserhalb der Matten benötigt man Zoris (Hausschuhe oder Finken – damit die Füsse sauber bleiben). Eine Sporttasche und eventuell noch ein gutes Judo Lehrbuch runden die Ausrüstung ab.
Judo ist also auch von der Ausrüstung her gesehen ein sehr günstiger Sport. Somit beläuft sich zum Beispiel eine Erstausrüstung für ein Kind (Judoanzug und Gurt in günstiger Qualität) so zwischen 40 und 65 Franken (je nach Kleidergrösse). Hausschuhe und Sporttasche sind ja meist schon vorhanden.


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Ist Judo gefährlich?

Nein! Aber generell: Wer sich bewegt, kann sich auch verletzen. Im Judo spielen folgende Faktoren eine wichtige Rolle: Wurde vorher gut und richtig aufgewärmt, hat man den Kopf bei der Sache, macht man es seriös, nimmt man auf seine Partner Rücksicht, ist das Training vom Trainer räumlich und inhaltlich richtig organisiert, übt man seinen Fähigkeiten entsprechend, befolgt man die Regeln und Anweisungen.
Natürlich kommt es auch im Judo hin und wieder zu kleineren Verletzungen. Dabei handelt es sich aber meist nur um leichtes Nasenbluten, Prellungen, Schürfungen oder leichte Verstauchungen. Schwerere Verletzungen sind auch in Wettkämpfen sehr selten.
Das Fallen auf den Rücken sieht für die Zuschauer zwar sehr spektakulär aus ist aber völlig ungefährlich. Dazu wird ja im ersten Halbjahr der Judoausbildung eine intensive Fallschule gemacht damit man sich dabei nicht weh tut. Die weichen Judomatten dämpfen natürlich den Fall und das Abschlagen mit den Händen tönt furchterregend, bremst aber den Fall noch weiter ab.


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Was bringt Judo für ein Kind?

Judo ist grundsätzlich eine Sportart wie jede Andere. Wichtig gerade bei Kindern ist, dass sie Freude daran haben. Der Trainer als Bezugsperson und seine Unterrichtsmethoden spielen eine grosse Rolle.
Da Judo eine Sportart ist die den ganzen Körper fordert und fördert sind auch die Auswirkungen sehr vielfältig. Die wichtigsten Körperlichen Effekte sind die Förderung von: allgemeine Fitness, Feinmotorik, Gleichgewicht, Schnellkraft, Reaktion, Ausdauer, Körpergefühl, etc. Im Bereich der mentalen und sozialen Fähigkeiten sind zu erwähnen: Teamverhalten, Rücksichtnahme, Verantwortung, Konzentration, Taktik, situatives Handeln, Selbstwertgefühl, etc.


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Judo im Alter?

Judo kann auch von Erwachsenen bis 40 problemlos betrieben werden. Ist man einmal über 50 Jahre, wird man sich als Anfänger vor allem bedingt durch das Fallen recht schwer tun. Empfehlenswert ist Judo dann nur noch in einer dem Alter angepassten Form und Gruppe. Wer aber schon in früheren Jahren begonnen hat, kann diesen Sport bis ins Alter weiterführen (Berühmte Meister aus der ganzen Welt und vorallem aus Japan stehen auch mit über 70 Jahren noch fast täglich auf der Matte.). Allerdings muss man dann den Ehrgeiz gegenüber den Zwanzigjährigen etwas zurückstecken.


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